29.06.2011 – Frauen-WM stopft Sommerloch besser als gedacht


Deutschland. Aus Angst vor einem zu großen Sommerloch einigen sich die Medien jede Saison darauf, eigentlich langweilige Geschehnisse zu einem Mega-Event hochzuhypen. Dieses Jahr bekam die Frauen-WM den Zuschlag.

Wie sich herausstellte, hatten die Nachrichtenagenturen mit der Frauen-WM ein gutes Händchen: Das Interesse ist viel größer als erwartet. Von „Bild“ bis „Zeit“ sind die Zeitungen voll mit Artikeln rund um den Frauenfussball.
Das Eröffnungsspiel verfolgten im Schnitt unglaubliche 15,37 Millionen Zuschauer. „So eine grandiose Quote hätte ich nicht für möglich gehalten, aber dieses kollektive Hochpushen einer zweitklassigen Veranstaltung klappte schon beim Eurovision Song Contest ganz gut. (…) Ein voller Erfolg, auch wenn so ein unorthodoxes Hypen eines Randereignisses für alle Beteiligten immer sehr stressig ist.“ analysierte ARD-Chefin Monika Piel im kwaek-Interview.

Dem nächsten Sommer blicken die Medien übrigens wieder gelassen entgegen, EM und Olympia sind Selbstläufer.

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